Der Beginn dieses durchaus erfolgreichen Weges, sich für die Interessen der Stadt und der Region einzusetzen, wurde mit dem Slogan „Die Zeit ist reif...“ schon bei der Kommunalwahl 2001 gelegt und bei der Kommunalwahl 2006 bestätigt. Seither setzt die Union eine an den Gegebenheiten und Herausforderungen orientierte Politik zum Wohle der Stadt um
. Zu keiner vergleichbaren Zeit zuvor wurde in der Stadt in dem Umfang investiert, gebaut, saniert und erneuert. Unzählige Bauvorhaben pro-fitieren seither von einer funktionierenden Struktur bei Entscheidungsprozessen und Genehmigungs-verfahren. Investoren können sich auf die Union in Gießen als den Garanten dafür verlassen, dass Investitionen gewünscht und willkommen sind.
Baulücken werden geschlossen, Neubaugebiete entwickelt, Betriebe und Handel angesiedelt und erweitert. Straßen und Wege waren vor 2001 in einem bedenklich schlechten Zustand und demonstrierten die unter der Vorgängerregierung etablierte Entscheidungsunfähigkeit und -unwilligkeit, die die Stadtentwicklung über Jahre sichtbar lähmte. Nach nur zehn Jahren maßgeblicher Verantwortung der Union in Gießen präsentiert sich das Straßen- und Wegenetz der Stadt wieder in einem Zeitgemäßen und vorzeigbaren Zustand. Auf die CDU kann sich die Stadt verlassen.
Bis 2001 dokumentierte in Gießen ein flächen-deckendes Gesamtschuldiktat eine bis dahin vor-herrschende und verordnete schulpolitische Ideologie, die nicht zuließ, dass Eltern und Schülern frei entscheiden durften.
Schulformvielfalt und Schulformwahlfreiheit sind Ausdruck des Freiheitsgedankens der Union. Heute können und dürfen Eltern und Schüler wieder entscheiden, welche Schulform als die für sie am geeignetsten erscheint. Gießen wartet dank des Freiheitsgedanken der CDU mit Gesamtschulen, Gymnasien, Haupt- und Realschulen und Förderschulen auf. Stetig wird viel Geld in die Schulen investiert. Sei es für Sanierungen, Erweiterungen oder dem bedarfsgerechten Umbau zur Etablierung eines erreichbaren Ganztagsangebots in der Stadt. Die CDU löste eine Politik ab, die zu verantworten hatte, dass Gießen als Universitätsstadt kein einziges Gymnasium, keine Real- und keine Hauptschule hatte. Eltern, die sich für ein Gymnasium entschieden, mussten
den Weg zu einer Privatschule beschreiten. Kinder, deren Eltern dies nicht finanzieren konnten, blieben außen vor. Soziale Politik sieht anders aus. Die CDU steht für die Freiheit des Elternwillens und für eine Schulformenvielfalt, die für jedes Kind erreichbar ist - unabhängig von der sozialen Herkunft.
Aus der Verknüpfung und Verbindung verschiedener Mandate und Funktionen in Stadt, Landkreis und Land können Informationen und Chancen frühzeitig erkannt und zum Wohle der eigenen Stadt beeinflusst werden.
Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt, wirkt man so an Entscheidungen mit oder macht diese erst möglich, um die eigene Stadt zu unterstützen oder zukunftssicherer zu machen. So lassen sich bei zahlreichen Bauvorhaben der Universität und FH beispielhaft erkennen, dass diese Einflussnahme und Mitgestaltung oft zu einem Erfolg führt.
Biomedizinisches Forschungszentrum, Neubauten der Fachhochschule, Sicherung und Neubau des Klinikums, Kinderherz-Zentrum, Nachfolgenutzung des Finanz-amtes für die Universität, die Konversion des ehe-maligen Bundeswehrkrankenhauses oder die Neubauten der Veterinärmedizin wären nicht umgesetzt worden oder nicht in dem Maße, wenn nicht zuvor teilweise über Monate hinweg argumentiert, angestoßen oder an ursprünglichen Planungen verändert wurde. So gäbe es das Gießener Uni-Klinikum mit seiner dominanten Präsenz in der Stadt nicht mehr, wenn nicht frühzeitig verhindert worden wäre, was ursprünglich als die vermeintlich einfachste Lösung gewesen wäre.
Nicht durch öffentlichkeitswirksame Auftritte oder Schlagzeilen stellt sich der Lohn für dieses Mühen dar, sondern auch an der Freude über das Erreichte. Wenn man fast täglich an so manchem in Bau befindlichen Großprojekt vorbei fährt und sich an der Realisierung erfreut, was man selbst über Monate hinweg begleitete und vorbereitete oder wenn man in der neu hergerichteten und erweiterten Sporthalle Ost einem Bundesligaspiel der Gießener Basketballer beiwohnt und stolz darauf ist, dass die eigene Stadt nunmehr über eine attraktive und moderne Arena verfügt schöpft man die Motivation, die eigene Arbeit fortzusetzen. Im Laufe der Jahre findet man sich damit ab, dass die Öffentlichkeit oftmals nicht die Zeit oder Muße findet, ausführlich zu ergründen, warum so manche Entscheidung gefallen ist. Meistens ist es eben einfacher und weniger anstrengend, gute Entwicklungen zur Kenntnis zu nehmen, als wären diese Naturgegeben. Im Ergebnis zählt jedoch immer, das die eigene Stadt und Region davon möglichst nachhaltig profitiert.
Zu lange verharrte die Stadt in einem Zustand der Entscheidungsunwilligkeit und endloser Debatten, bis die Chance vertan und sich die Welt weiter gedreht hat.